Apr
30
2010
2

Kinderfreizeit Juni 2010

Endlich ist es wieder so weit :-)

Kindersegelfreizeiten 2010
An dieser Freizeit können alle Kinder 9 bis 12 Jahre teilnehmen.
Kennenlern-Abend
Wir treffen uns am Montagabend, den 12.4. um 17.30 Uhr in 41516 Kapellen, Schubertstrasse 23 A
An diesem Abend werdet ihr die Ausbilder kennenlernen und die Möglichkeit erhalten, euch
sowohl für die Freizeit sowie für die Theorie Abende (Vorraussetzung für die Freizeiten)
anzumelden.
Die vor der ersten Freizeit stattfindenden Theorieabende sind am Montag, den 03.05. und Montag, den
17.05 jeweils von 17.30 Uhr bis 19.00 Uhr.
Auf die erste Freizeit fahren wir am 03.06. bis 06.06.(Fronleichnam).
Die zweite Freizeit findet vom 02.07. bis 04.07. und die dritte Freizeit vom 10.09. bis 12.09. statt.
Unser Ziel ist Ophoven, Belgien, wo wir zusammen zelten und segeln werden.
Die Hinfahrt ist für die erste Freizeit um 9.00 Uhr ab Jüchen, Adresse siehe unten.
Zurück werden wir am Sonntagabend um ca 18.00 Uhr sein.
Ihr werdet dort die Möglichkeit haben Segeln praktisch zu erfahren. In kleinen Gruppen werdet ihr
herangeführt, sodass ihr bald ganz alleine, ohne Hilfe segeln könnt.
Liebe Eltern,
Am Kennenlern-Abend werden Ihnen und Ihren Kindern die weiteren Infos gegeben und Sie können uns
Löcher in den Bauch fragen.
Wenn Ihr ein Zelt habt und es zur Verfügung stellen könntet, solltet Ihr es mir bitte beim Kennenlern-
Abend angeben, dann weiß ich, ob ich weitere Zelte ausleihen muss.
Die Kosten für die Theorieabende und die erste Freizeit sind für Vereinsmitglieder der Segelabteilung 60 Euro
und für alle anderen 80 Euro.
Anmeldung bitte an diesem Abend, spätestens bis zum 18.04. schriftlich mit allen persönlichen
Daten (per Mail) an Anne-Sophie-Wilms [ätt] msn.com . Die Anmeldung ist gültig, wenn Sie von mir die
Bestätigung erhalten und danach das Geld auf das Konto des TV Jahn e.V.
Konto: 142 000 Bankleitzahl:305 500 00 bei der Sparkasse Neuss
mit dem Stichwort „Kindersegelfreizeit Juni 2010“ bis zum 26.04.2010 eingegangen ist.
Es können maximal zehn Kinder mitgenommen werden. Die Anmeldung erfolgt nach Anmeldedatum.
Vereinskinder haben Vorrang.
Natürlich hoffen wir auf möglichst schönes Wetter! Bei sehr schlechtem Wetter werden die Freizeiten
leider ausfallen.
Mit freundlichem Gruß
Anne-Sophie

Written by Anne in: Allgemein |
Jan
23
2010
3

Herzlichen Glückwunsch!

Das segelfreaks-Team beglückwünscht Anne-Sophie zur bestandenen C-Trainer-Lizenz Prüfung! Das viele Lernen hat sich ausgezahlt und nun bereichert sie als Kinder- und Jugendausbilderin die Segelabteilung des TV Jahn Kapellen (Erft) e.V.! Wir wünschen ihr viel Erfolg und eine große Menge an Spaß bei ihrer Tätigkeit!

Written by Jens in: Allgemein |
Jan
01
2010
2

Frohes neues Jahr!

Das segelfreaks-Team wünscht allen Wassersportliebhabern und Landratten einen guten Start ins Jahr 2010 und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel!

Written by Jens in: Allgemein |
Nov
29
2009
2

Neues Layout

www.segelfreaks.de segelt nun grundsaniert in einem neuen Layout. Einige Sachen wurden umgestellt und neu strukturiert. In den nächsten Tagen kann es noch zu vereinzelten  Wartungsarbeiten und Störungen kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen!

Written by Jens in: Allgemein |
Jul
01
2008
2

8 Tage Sommer Sonne gute Laune

Schon mal gesegelt??? oder Lust am weißen Sandstrand, Sonne zu tanken? kein Problem !

Du hast vom 11.7 bis zum 18.7 noch nicht vor? Dann fahr doch mit uns ein paar Tage an die Maas bei Roermond. Mittelmeer – Feeling direkt um die Ecke . Wir sind die Jugend eines kleinen Segelvereins, der seinen Standpunkt in Ophoven /Kinrooi hat.
Die Voraussetzungen sind, du bist mindestens 16 Jahre alt und bringst viel Spaß mit.
Wir laden euch ein, mit uns ein paar Tage auf dem Campingplatz und unserem Tümpel zu verbringen. Wir werden am 11.7 am 11 Uhr auf unserem Platz sein. Wir bieten euch 8 Tage Verpflegung mit einen Schlafplatz im Zelt an, direkt neben unserem Camper, sehr gepflegte Sanitäre Anlagen auf einem durch Sicherheitsschleusen gesicherte Hafenanlage mit Campingplatz an. Ihr könnt den Tag an einem unserer Sandstrände verbringen und in den Segelsport reinschnuppern. Erlebt was unser Sportverein so zu bieten hat oder lernt einfach nur neue Leute kennen.

Also kommen wir zu den Finanzen 30€ (20€ für Vereinsmitglieder, 10€ für BG) kostet der Tag Vollverpflegung incl. das Mitsegeln auf unseren Vereinsschiffen. Natürlich würden wir uns freuen, wenn ihr von Anfang bis Ende dabei seid, müsst ihr aber nicht. Die An- und Abreise ist selbst zu organisieren (Kolonnen können nach Absprache organisiert werden), weil wir nur begrenzt Sitzplätze frei haben. Wenn du keine eigene Möglichkeit hast hin zu kommen frag uns einfach, wenn wir einen Platz frei haben nehmen wir dich für eine Pauschale von 10 € gerne mit. Ihr werdet natürlich bei vielen Arbeiten intrigiert. Dass heißt, wir brauchen natürlich bei Kochen, Abwasch und Co eure Unterstützung. Jeder ist mal dran, wir wollen ja fair bleiben. J

Damit wir planen können, müssen wir deine Zusage und Geld bis zum 9.11 haben.

Für die unter 18 Jährigen gilt absolutes Alkoholverbot und Sie müssen sich natürlich an unsere Anweisungen halten. Wir hoffen, dass wir viel Spaß haben und es zu keinen Komplikationen kommt, als Information an die Eltern, es befindet sich ein Krankenhaus ganz in der Nähe. J Wir weisen auch darauf hin, dass bei groben Verstößen gegen unsere Regeln ihr Kind auf eigene Kosten abgeholt werden muss.

In die Tasche gehören Klamotten die durchs Segeln strapaziert werden können (genug zum Wechseln man kann ja auch mal nass werden ) Regenklamotten sprich Regenhose – Jacke und Gummistiefel oder Schuhe, die nass werden dürfen und eine helle Sohle hat, sehr wichtig ist Sonnencreme!
Wenn du ein Zelt hast was du zur Verfügung stellen kannst, sag uns bitte bescheid. Da wir im Zelt schlafen werden, vergesst bitte nicht Schlafsack Isomatte u.s.w.

Wir freuen Uns auf euch und hoffen auf ein Paar sonnige Tage

Written by Jens in: Allgemein |
Jun
17
2008
2

Kinder- und Jugendfreizeit vom 12-15 Juni 2008

Die Wettervorhersage ließ ein regnerisches und trübes Wochenende in Ophoven erwarten, doch das schreckte keinen von uns ab sich am Freitagabend gegen 18.00 Uhr zur Abfahrt in unser Segelrevier zu treffen. Mit 11 Kinder und Jugendlichen, sowie einem Gemisch aus 6 Betreuern, Ausbildern und dem Küchenteam (das wie immer ein köstliches Essen zauberte;-)) machten wie uns schließlich auf den Weg.
Dank unserem vorgereisten Service-Team kamen wir in den Genuss von schon aufgebauten Zelten, die wir zügig bezogen,denn der versprochene Regen hatte bereits eingesetzt. Das Küchen-Team machte sich sofort an die Arbeit, sodass es zum Abendessen eine Curry-Spätzle-Linsen-Suppe mit Würstchen gab, die allen gut schmeckte.

Da sich die dunklen Wolken einfach nicht verziehen wollten und auch der Regen richtige Ausdauer bewies, einigte man sich auf einen gemütlichen Abend im Klubheim, mit „Therrorie“-Fragen (eine Neuschöpfung aus Theorie und Terror ) für unsere Optisegler zu Vorbereitung auf den hoffentlich baldigen Jüngstenschein.
Nach dem rituellen Nachtduschen so gegen 24.00 Uhr kehrte schnell Ruhe ein und alle verkrochen sich in ihre Schlafsäcke,denn die Nacht war mit unter 10°C ziemlich kühl.
Am nächsten Morgen gings –nach einem ausgiebigen Frühstück- endlich aufs Wasser. Der Wind versprach tolles Segelwetter, aber brachte auch wieder Wolken mit sich. In dicken Pullis, mit Gummistiefeln und regendichten Jacken bzw. Hosen stiefelten wir los zum Jollenhafen. Einige bekamen auch auf der „Pott“ ihre Einweisung und damit die offizielle Erlaubnis das sportlichste Boot unseres Vereins zu segeln. Kaum dort angekommen ging der Wolkenbruch los und wir verkrochen uns zum Schutz erst einmal unter die Bäume. Allerdings war es damit nicht getan, denn es fing auch gleich an sich „einzufisseln“ (also leichter Regen der den ganzen Tag über anhielt). Irgendwann war unsere Geduld dann doch am Ende und wir wollten unbedingt los, also gings trotz Wassers von oben und von unten auf die Boote und es wurde eine vergnügliche Fahrt.
Um 14.00 Uhr kamen dann alle hungrig vom Wasser und so war es nicht verwunderlich, dass die leckeren Spinat-Spaghetti schnell verputzt waren und der ausgefallene Nachtisch (auf dem Speiseplan stand überbackener Milchreis mit heißen Kirschen) auch nicht lange vorhielt.

Wie schon fast „normal“ wurde der nächste Schauer abgewartet und mit ein paar Wissens-Spielen für die Jüngeren überbrückt, bis man wieder auf die Boote konnte. Der Nachmittag verging dann schnell auf den Seen und unsere Ausbilder hatten alle Hände voll zu tun die Technik unserer Optisegler/innen zu perfektionieren, was ihnen im Allgemeinen doch recht gut gelungen ist^^.
Als wir dann zum Abend hin wieder zum Klubheim gingen, empfing uns der Geruch von Grillwürstchen und frischen Steaks. Dazu gab es XXL-Nudelsalat je nach Geschmack mehr oder weniger scharf. Später saß man in gemütlicher Runde beisammen. Vom Segler-Quiz über Knotenkunde bis hin zu „einfach nur mal chillen“ war alles vertreten und gute Stimmung machte sich breit.

Die folgende Nachte steigerte sich noch in ihrer Kälte und es wurde kräftig gekuschelt um nicht zu frieren.
Der letzte gemeinsame Tag startete standesgemäß mit „Bilgenschwämmen“ zum Frühstück (allgemein unter belgischen Wattebrötchen bekannt ) und einem kräftigen Regenguss. Trotzdem zog es alle zum Abschluss nochmal auf die Boote, was für manch einen ein Highlight bedeutete, denn es ging zum ersten Mal vom Opti auf eine 420er. Als dann alle auf dem großen See angelangt waren wurden noch ein paar Spiele gemacht, unter anderem das alt bekannte „Fender-Spiel“ oder eine Neuheit, genannt „Chef-Spiel“ (einer ist der Chef und darf allen anderen Segelkommandos erteilen, die sofort umgesetzt werden müssen).
Die dunklen Wolken, die so langsam aufzogen konnte man dann doch irgendwann nicht mehr ignorieren und der Wind wurde auch ziemlich rau. So entschieden wir uns, uns auf den Weg in den Hafen zu machen, was angesichts der sich jetzt schnell verschlechternden Wetterlage nur zu gerechtfertigt war. Kurzerhand wurden die Optis ans Motorschlauchboot geknotet und ab ging die Post schnell zum Jollenhafen, wo man schon erwartet wurde, um vor dem Gewitter noch alles trocken wegzupacken (was aber leider nicht ganz gelang:-/). Die letzten Optis, die noch draußen waren, bekamen noch ein paar heftige Böen ab und drohten fast zu kentern. Doch da sie wussten was zu tun war, kamen auch sie noch trockenen Fußes an Land.

Schnell flüchtet man sich ins Trockene und genoss die Wärme, denn so einigen war unterwegs kalt geworden. Da der Regen mal wieder kein Ende kannte beschlossen wir die Zelte einfach nass einzupacken und zu Hause zum Trocknen aufzuhängen. Nach der Abschlussrunde traten wir die Heimfahrt an, wobei der übliche Stopp am Kiosk kurz vor der deutschen Grenze nicht fehlen durfte. Glücklich und allesamt mit einem gesponsorten Eis auf den Händen fuhren wir dann zurück.
Es war zusammengefasst eine tolle Freizeit mit netten Leuten und wir hatten Fun – trotz schlechten Wetters!!!

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Jun
01
2008
2

Trendsporttag des Rhein Kreis Neuss 2008

Unter dem Motto „Nicht nur zuschauen – Mitmachen“ luden die Schirmherren,

Landrat Dieter Patt und Bürgermeister Dr. Axel J. Prümm, zum 7.Trendsporttag des Sportbund im Rhein-Kreis Neuss ein. Auf dem Schulgelände am Pascal-Gymnasium, Schwarzer Weg,fanden sich gegen 11 Uhr diverse Sportvereine ein, um sich gegenseitig und den Besuchern innovative Neuerungen in ihren Sportarten zu zeigen. Der TV Jahn Kapellen wurde durch die Segelabteilung vertreten, die ihr kleinstes Segelboot live im Trockendock demonstrierte. Der „Optimist“ ist eine kleine Jolle und eigentlich für die Kinder und Jugend-Ausbildung. Ein weiteres Highlight am Seglerstand war der Knotenworkshop, hier hatten die Besucher Gelegenheit die wichtigsten Seemannsknoten zu erlernen. Die Mitglieder der Segelabteilung informierten ebenso über ihr Revier in Belgien, die Jugendarbeit, das Vereinsleben und die Breitenausbildung.Gegen 16 Uhr läuteten die Siegerehrungen des „Street Soccer Turnier“ und der„NRW. Streetbasketball-Tour“ das Ende des Trendsporttages ein. Bei schönstemWetter konnte die Segelabteilung ein positives Fazit ziehen. Möchte mich nochmals bei allen aktiven Teilnehmern für die Unterstützung bedanken.

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Jun
01
2008
2

Euregio 2008

Willkommen zum Wochenende der Euregio 2008!

Für alle, die nicht wissen, was die Euregio ist, eine kurze Erklärung:
Die Euregio ist eine länderübergreifende Regatta, die von deutschen, niederländischen und belgischen Segel-Vereinen organisiert wird, und zwar jedes Jahr abwechselnd von einem Verein einer anderen Nation reihum.

Dieses Jahr waren die Belgier dran, genauer gesagt der Segel-Verein aus Maaseik, gesponsert unter Anderem von der Provincie Limburg.
Insgesamt gingen 80 Boote in 4 verschiedenen Gruppen an den Start Willkommen zum Wochenende der Euregio 2008! Für alle, die nicht wissen, was die Euregio ist, eine kurze Erklärung:
Die Euregio ist eine länderübergreifende Regatta, die von deutschen, niederländischen und belgischen Segel-Vereinen organisiert wird, und zwar jedes Jahr abwechselnd von einem Verein einer anderen Nation reihum.

Dieses Jahr waren die Belgier dran, genauer gesagt der Segel-Verein aus Maaseik, gesponsert unter Anderem von der Provincie Limburg.
Insgesamt gingen 80 Boote in 4 verschiedenen Gruppen an den Start und wurden dann innerhalb dieser Gruppen in kleineren Klassen gewertet, wenn mindestens 5 „gleiche“ Boote vertreten waren.
Von uns Segelfreaks gingen Anne und Andrea mit der 420er „Wet-Red-Wet“ und deren neuen Segeln an den Start. Nachdem sie Donnerstag und Freitag bei eher mäßigem Wind noch etwas trainieren konnten, beobachteten wir am Freitag Abend erstmals die Konkurenz, die zahlreich im Jollenhafen eintraf. Einige Vaurien waren zu sehen, Laser, ein anderer 420er und noch viele andere, unter anderem lustige Surfbretter mit Segeln drauf, die dann auch noch zu zweit gesegelt werden. Diese Klasse nennt sich „Scow Tempo“, was es nicht alles gibt.

Am Samstagmorgen traf man sich dann zum „Skippers Meeting“, auf dem der Regatta-Kurs ungefähr auf einer Karte skizziert wurde und die Startregeln und –signale kurz erläutert wurden.
Sofort im Anschluss versuchten alle aufs Wasser zu kommen, was einer Optimisten-Ausbildung, die zufällig zur gleichen Zeit im Jollenhafen statt fand, ein paar Probleme bereitete, aber unser See ist ja groß genug zum ausweichen. Auf dem großen See angekommen, suchte man erstmal den echten Regatta-Kurs, der zwar in Umrissen, aber nicht ganz in der Größe dem auf der Skizze angezeichneten entsprach.
Bei sonnig-bewölktem Wetter und mitunter 4 Windstärken (also schon etwas mehr als üblich in Ophoven) begann dann endlich die Regatta.

Nach anfänglicher Verwirrung über Schallsignale, die nicht ganz passten, oder durch den Wind nicht zu allen durchdrangen und leger auf Armlänge am Regattaleitungs-Start-Boot gehissten Flaggensignale, konnten dann alle drei Läufe für jede der 4 Gruppen durchgezogen werden, so dass jedes Boot das wollte, den Trapezkurs 6 mal umsegelte. Unser Team schlug sich ganz gut, aber den Vorteil den andere verglichene Klassen durch ihren Spinnaker heraus fuhren, konnten sie nicht wettmachen.
Am Abend gab es ein großes Barbecue, wir entschieden uns aber zu unserem eigenen Barbecue auf dem Campingplatz und beobachteten dann noch ein bisschen die gemütliche Zeltstadt, die sich auf dem Parkplatz oberhalb des Jollenhafens gebildet hatte.

Auch am Sonntagvormittag gab es noch einmal ein Skippers Meeting. Da heute nur 1 bis 2 Windstärken ein bisschen pusteten, wurden die Läufe auf eine Runde statt zwei wie am Vortag gekürzt.
Als alle nun aus dem Jollenhafen wollten, war überhaupt kein Wind da, dazu gesellten sich in einem Bereich von ca. 20 mal 20 Meter ein paar Regentropfen… aber immer im gleichen Bereich auf dem See.
Wir waren dann so freundlich und boten uns an, die Boote, die schon etwas spät dran waren aus dem Hafen zumindest soweit zu schleppen, bis sie ein bisschen Wind hatten. Ich möchte nicht sagen dank uns, aber immerhin erreichten alle rechtzeitig den Start und auch unser Versorgungsschiff konnte sich seinen gestrigen Platz in der Mitte des Trapezes an einer gelben Tonne sichern, um so alles optimal überblicken zu können. Gerade rechtzeitig zum ersten Lauf. An diesem windärmeren Tag findet meiner Meinung nach ja das „anspruchsvollere“, taktischere Segeln statt. Fragen wie „Ist da vorne vielleicht etwas mehr Wind?“, „Sollte ich also diesen Kurs noch etwas weiter laufen, oder doch lieber wenden und das ausnutzen, was da vorne nach etwas mehr Wind aussieht?“ und „Kann ich meinen Trimm evtl. durch Gewichtsverlagerung nach vorne noch ein bisschen verbessern?“ waren diejenigen, deren richtige Beantwortung den entscheidenden Vorteil lieferten.

So schaffte unser Team um Anne und Andrea es, bei diesen beiden Läufen ganz vorne mitzulaufen.
Zurück in den Hafen ließen sich die meisten dann wieder bereitwillig mitnehmen (/schleppen).
Die Siegerehrung am Nachmittag brachte dann noch einige Überraschungen. Die uns schon am ersten Tag aufgefallene, sehr kreative Bewertung der Kommission, bei der sich sogar ganze Plätze des ersten Tages erstaunlicher Weise noch einmal änderten ergab dann, dass unser Team trotz seiner guten Leistung am zweiten Tag, den anderen 420er nicht schlagen konnte (um 0,3 Punkte) und so „nur“ den 5. Platz erreichte.
Auch wenn ich der Wertung immer noch sehr kritisch gegenüber stehe, wollen wir ja keine Miesmacher sein. Denn das Wichtigste ist schließlich, dass alle Spaß hatten, sich mit anderen messen konnten, die internationale oder interregionale (wie auch immer) Freundschaft pflegen und einfach ein interessantes Wochenende hatten. Und in dieser Hinsicht hat alles hervorragend geklappt. J

[Nächstes Jahr findet das Spektakel übrigens in Roermond statt.]

Written by Jens in: Allgemein |
Mai
15
2008
2

Jugendwochenende 11-13 Mai 2008

…3…2…1…und Action!
Alle fieberten drauf zu und jetzt war es soweit! Die erste Jugend-Segel-Freizeit dieses Jahr MIT A-Schein Prüfung stand an ! Pünktlich um 18:00 Uhr sollte es losgehen, aber die obligatorische Viertelstunde Verspätung verschob die Abfahrt dann doch auf ca. halb Sieben. Als dann endlich alles Gepäck in den Autos verstaut und –wichitger noch- alle Teilnehmen da waren hieß es Abschied nehmen, doch das fiel bei der Aussicht auf ein geselliges und erfolgreiches Wochenende nicht schwer.

Adieu Heimat- Ophoven wir kommen!!!

Beim Aussteigen aus dem Auto empfing uns herrliches Segelwetter- WIND. Wer jedoch mal genauer hinsah konnte auch die ersten Gewitterwolken erkennen, so wurde schnell noch alles in die Zelte gepackt, bevor der Wolkenbruch losging.

Ausgeschlafen und fit für einen anstrengenden Tag ging es nach dem ausgiebigen Frühstück für unsere Prüflinge direkt aufs Wasser, also warf man sich in volle Montur (Regenhose, wasserdichte Jacke etc.) und los ging’s. „Der Rest“ vergnügte sich bei gutem Wind, aber kühlen Temperaturen auf dem See und Umgebung.
Hungrig kehrten alle zum Mittagessen zurück. Nach der leckern Stärkung unserer Küchenfee mit …-was gabs denn?-…weiß nicht mehr…, stand Knotenkunde auf dem Plan, denn auch diese werden bei der Prüfung abgefragt. Anfangs gab es hier und da noch kleine Haken. „Wie war das jetzt noch mal mit dem Stoppersteg?“ „Öhh…gute Frage.“ In aller Ruhe erklärten die Ausbilder. Am Ende mit vollem Erfolg. Eine Schlussabfrage ergab 100% Knotensicherheit. CONRATULATIONS!

Freitag Mittag gab es dann leckeres Gulasch mit Nudeln und Apfelmus. Danach ging es für unsere fünf Binnen-Schein-Prüflinge noch einmal in eine letzte Trainingseinheit „Motor“ auf die Beluga und natürlich auch „Segel“ (auf der Dick).
Die vier Freizeitteilnehmer/innen, die sich auf keine Prüfung vorbereiten mussten, nutzten den schönen Tag natürlich auch zum Segeln aus.
Bei wirklich angenehmem Wetter neigte sich dieser Tag seinem Ende zu. Halt! Bei so sommerlichen Temperaturen kann man der Versuchung zu grillen natürlich nicht widerstehen. Also konnten wir am Abend noch einmal bei Bratwürstchen und Koteletts zuschlagen, bevor es dann früh genug ins Bett ging, um für den großen Tag bereit zu sein.
Samstag: Das Aufstehen um 7 Uhr hat fast geklappt, das auf 8 Uhr angesetzte Frühstück wird zeitgerecht eingehalten. Unsere fünf Prüflinge lassen sich keine Nervosität anmerken. Kurz vor neun Uhr treten sie ihren Weg zum Hafen an, um die Prüfungsboote vorzubereiten und zum Tegelhuisjen zu bringen.
Wir Übrigen nehmen den Landweg und treffen dort sie und 42 andere Prüflinge samt den Prüfern des Prüfungsausschusses Köln/Aachen.
Ein gekonnter Blick von der Terrasse des neuen Holzhäuschens der Segelschule zum Himmel verrät blauen Himmel und 2 Windstärken, in Böen drei bei fast nördlichem Wind, also genau entlang des Prüfungsstegs. Perfekt!
Bei so vielen Prüflingen dauert es natürlich ein bisschen, bis unsere an die Reihe kommen, aber da wir ja Zeit haben, nerven wir die Prüfer nicht, indem wir mit der ganzen Fangruppe auf dem kleinen Anlegesteg stehen, der dadurch fast unter geht, sondern erfragen einfach, was die Prüfer am liebsten hätten und warten dann ab.
Zuerst dürfen unsere Prüflinge dann ihren Segelteil absolvieren, natürlich kein Problem für sie, und auch die Knoten im Anschluss klappen (Achtung!) „wie am Schnürchen“ . Während die zweite Gruppe von uns (sie wurden in eine Dreier- und eine Zweier-Gruppe aufgeteilt) noch segelt, wird die erste schon im Motor-Teil geprüft. Auch das klappt fast makellos, die Häkchen auf den Laufzetteln werden von den Prüfern nach ausschließlich gut gemeinter Kritik bereitwillig gesetzt, bei unserer zweiten Segelgruppe fällt sogar der Kommentar „Irgendwas muss ich ja sagen.“ Auch der Motor-Teil klappt bei ihnen ohne weiteres, sodass alle hoch ins Häuschen stürmen können, die Laufzettel abgeben und neben Gratulationen des Prüfungsleiters mitgeteilt bekommen, dass sie nun den „Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor“ ihr Eigen nennen können, den sie in ca. zwei Wochen zugeschickt bekommen.
Wir alle freuen uns riesig mit unseren neuen Schein-Inhabern und fahren erstmal zurück etwas Mittag essen (mit Pudding als Nachtisch), um dann den Tag noch gemütlich auszusegeln. Dabei darf ein Stopp am neu entstandenen Strand des großen Sees (für Kenner: zwischen den Sandbergen und dem Surferstrand) nicht fehlen.
Am Abend muss natürlich erst einmal das Bestehen der Prüfung groß gefeiert werden, was sich aufgrund der guten Stimmung bis spät in den Abend zieht.
Frühstück soll es deshalb am Sonntag nicht vor 10 Uhr geben.
Sonntag: Wie versprochen beginnt das Frühstück gemütlich um kurz nach 10, aber da man den letzten Tag der Freizeit natürlich noch etwas nutzen möchte (das Wetter ist wieder traumhaft, Sonne, 24 °C und leichter Wind), raffen sich doch alle auf, möglichst schnell aufs Wasser zu kommen.
Ehrlich gesagt, kann es nach dem Frühstück gar nicht schnell genug gehen, es beginnt fast eine Schlacht um die Boote, da scheinbar niemand die „kleinen“ 420er Jollen segeln möchte, wozu hat man schließlich jetzt einen Führerschein? Außerdem schreit ein letzter Freizeittag doch nach Gemütlichkeit und Gemeinsamkeit…oder so. Manche versuchen sich durch geschickte Argumentationskunst „Wir haben hier noch den Spi der Jahn gefunden und wollten das mal gerne ausprobieren.“ aus ihrer erkannten „Notlage“ zu retten, andere nehmen dann nicht ganz glücklich mit dem 420er vorlieb und machen dafür danach noch einmal auf ein paar Mängel an diesem aufmerksam.
In einer abschließenden Runde am späten Nachmittag, nachdem alle Zelte abgebaut, alle Taschen gepackt und alles aufgeräumt wurde, sind aber doch alle mit dem langen Wochenende sehr zufrieden und Thomas Wilms verspricht seine Wettschulden, die er in einer Knotenwette verlor, durch einen Stopp an der Eisdiele einzulösen.
So nehmen wir wieder einmal Abschied von Ophoven, wissend dass wir bald wieder kommen werden, weil es einfach immer wieder Spaß macht.

Written by Jens in: Allgemein |
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